Vibes & Bytes: Technischer Fortschritt in der Verwaltung (5)
Shownotes
Diesmal zu Gast bei Vibes & Bytes: Stefan Krebs, aktueller CIO und CDO des Landes Baden-Württemberg.
Im Fokus stehen erreichte Meilensteine, aktuelle Entwicklungen, die Auswirkungen des technischen Fortschritts auf die Verwaltung und sowie die länderübergreifende Zusammenarbeit bei digitalen Themen. In diesem Zuge werfen wir auch einen Blick auf den sogenannten Deutschland-Stack. Wir sprechen zudem über wichtige IT- und Digitalisierungsprojekte, die Baden-Württemberg derzeit vorantreibt.
Das Interview mit Herrn Krebs haben wir bereits vor wenigen Wochen geführt. In der Zwischenzeit wurde bekannt, dass Herr Krebs seine Tätigkeit demnächst an seine Nachfolge abgeben wird.
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00:00:02: Ihr hört die fünfte Folge des Podcasts Vibes and Bites.
00:00:05: Zu Gast in dieser Folge ist Stefan Krebs, der aktuelle CIO des Landes Baden-Württemberg.
00:00:11: Bevor wir jedoch in das Interview mit Herrn Krebs einsteigen müssen wir eine Sache einordnen!
00:00:17: Das Interview mit Herr Krebs haben wir bereits vor wenigen Wochen geführt – In der Zwischenzeit wurde bekannt dass er Krebs seine CIO Tätigkeit demnächst an seinen Nachfolgerin abgeben wird.
00:00:29: Da das zum Zeitpunkt der Aufnahme noch nicht bekannt war, konnten wir diesem Interview nicht thematisieren.
00:00:35: Das ändert aber selbstverständlich nichts an all den erreichten Meilensteinen die in der Folge angesprochen werden und natürlich auch nichts an der Leidenschaft mit der Herr Krebs die wichtigen Projekte und Vorhaben Baden-Württembergs im digitalen Bereich bisher vorangetrieben
00:00:50: hat.".
00:00:51: Die Einblicke, die Herr Krebs im Interview gibt sind nach wie vor aktuell.
00:00:56: In diesem Sinne wünschen wir viel Spaß beim Hören der fünften Folge von Vibes & Bytes!
00:01:14: gut gemacht haben.
00:01:16: Wenn der Bund auf einmal sagt, er würde das auch gerne nutzen!
00:01:20: Wir werden eine Zentralisierung der IT-Leistungen in den Ländern haben.
00:01:26: Ich glaube es ist wirklich soweit kommen gesagt dass sich Länder noch mehr zu Konsortien zusammenschließen wie das bisher erfolgtisch.
00:01:34: Das sehe ich beiden Württemberg als starkes Land.
00:01:44: Klingt nach Amt
00:01:45: Denkt man zumindest.
00:01:46: Dann lass uns damit mal aufräumen!
00:01:47: Ihr seid hier bei Wipes & Bytes, der
00:01:49: Podcast der IT-Landesoberbehörde aus Baden-Württemberg.
00:01:52: Dann
00:01:52: let's go!
00:02:01: So, wir sind wieder da mit einer neuen Folge Wipes and Bytes wie immer mit Marvin Schänselotz und mit mir Lena Scherer.
00:02:08: Letztes Mal haben wir über die bundeseinheitliche Justizcloud gesprochen.
00:02:12: heute spannen wir den Bogen etwas weiter.
00:02:14: Wir haben nicht einen ganz besonderen Gast Und das ist Stefan Krebs.
00:02:18: Hallo
00:02:18: ich versuche jetzt einfach mal sie vorzustellen.
00:02:21: Herr Krebs, stoppen Sie mich einfach und rufen Sie rein.
00:02:25: Wenn irgendwas nicht stimmt!
00:02:27: Sie sind der beauftragte Landesregierung für Informationstechnologie.
00:02:31: Es geht nicht so leicht über die Lippen.
00:02:32: viel leichter geht über den Chief Information Officer.
00:02:35: Das klingt auch deutlich cooler Und die Abkürzung dafür ist CIO So nennen wir sie hier.
00:02:40: das passt Genau.
00:02:41: Das hat sich im täglichen Leben so sehr gut eingebürgert Weil wie Sie gesagt haben Die anderen Bezeichnungen sehr sperrig sind
00:02:49: Und sie verantworten quasi die gesamte IT-Strategie der Landesverwaltung von Baden-Württemberg.
00:02:55: Und haben die Aufsicht über uns, über die Bitbibi.
00:02:57: Schimmt!
00:02:57: Genau und Sie vertreten Baden Württmberg natürlich auch im Bund und Länderübergreifenden IT-Planungsrat.
00:03:04: da werden wir später nochmal ein bisschen drüber quatschen.
00:03:07: gleichzeitig sind sie aber auch CDO also Chief Digital Officer und das hat also was zu tun mit der Ressortüberggreifenden Digitalisierungsstrategie des Landes.
00:03:17: Richtig
00:03:17: Perfekt.
00:03:18: Sie sind Diplomverwaltungswirt, das haben sich studiert.
00:03:23: Sie waren mehrere Jahre Entwickler und Projektleiter bei der Datenzentrale Baden-Württemberg.
00:03:28: Dann haben sie einen kurzen, ein längeren Ausflug in den Bankensektor gemacht unter anderem im IT-Sicherheitsmanagement der LBBW und dann in verschiedenen Führungspositionen der Finanzinformatik ist der IT-Dienstleister der Sparkassenfinanzgruppe.
00:03:41: da schließt sich so ein bisschen der Kreis.
00:03:43: ich hatte es glaube ich in der Folge mit Björn Beck erwähnt.
00:03:45: Ich habe auch eine Sparkassenvergangheit.
00:03:46: ich hab oft mit der FE zu tun gehabt.
00:03:48: wir haben oft telefoniert also nicht wir beide sondern die FE Und dann sind Sie aber zum ersten Juli, zu beauftragten der Landesregierung für Informationstechnologie ernannt worden und heute sitzen sie hier bei uns im Podcast als CIO.
00:04:03: Herzlich willkommen!
00:04:04: Dankeschön!
00:04:05: Gleichzeitig steht in Ihrem Titel noch etwas sperrig Ministerialdirektor.
00:04:11: Jetzt haben wir einige Hörer die nicht aus dem öffentlichen Dienst kommen Für die dieser Begriffe vermutlich der komischste ist und CIO eher.
00:04:17: was übliches Da ist ein Wechsel gewesen zwischen Wirtschaft und öffentlicher Dienst oder Sparkassen.
00:04:25: Wie kam es dazu?
00:04:27: Das ist eine lange Geschichte, Sie haben das ja vorhin schon richtig gesagt.
00:04:31: Ich habe Diplomverwaltungswert studiert.
00:04:35: Als ich die berufliche Entscheidung getroffen habe was ich denn nach dem Abitur machen wollte war mein Ziel eine generalistische Ausbildung zu machen die mir später in meiner beruflichen Laufbahn viele Möglichkeiten eröffnet.
00:04:49: Mein Fernziel war damals schon im Bereich Informatik tätig zu werden.
00:04:53: Es war aber damals noch nicht ganz so üblich, dass man Informatika studiert und deshalb habe ich eine generalistische Ausbildung gewählt, die ich auch abschließen konnte.
00:05:03: Und was für Sie jetzt vielleicht heute nicht so einsichtig ist?
00:05:08: Ich hab damals, als ich in den letzten Jahrzehnten war, bereits zwei Computer zu Hause gehabt – ein C-Pc-C-Vier-Fahrer.
00:05:17: Das war damals absolut unüblich!
00:05:19: Also heutzutage hat sowas jeder.
00:05:22: Damals war das eher außergewöhnlich.
00:05:25: Es war auch außergewönlich dass sich jemand mit Programmierthemen auseinandersetzt.
00:05:29: Und deshalb war es für mich dann auch naheliegend, als ich die Staatsprüfung abgeschlossen habe zur Datensendrale zu gehen.
00:05:37: Das war das damalige Softwarehaus des Landes Baden-Württemberg.
00:05:41: Ich hab damals über Training und The Job noch über drei Jahre eine Zusatzausbildung bekommen, die mir heute noch extrem viel hilft.
00:05:50: Auch das sind Dinge, die man heute nicht so kennt.
00:05:54: Ich habe damals sehr maschinennah Assembler programmiert an der Maschine.
00:05:58: Da hat man damals Dinge, sie sind heute bei Strafe verboten, dass man in der Laufzeit des Programmes Änderungen am Code durchgeführt hat.
00:06:06: Das hat man einfach machen müssen weil man so wenig Speicherbleizeite sowohl in den Hauptspeichern wie auf den Plattenmedien.
00:06:13: da musste man schon einige Dinge tun, die wir heute, wie gesagt, da würde man wahrscheinlich sogar dies binarisch belangt, wenn man so etwas tun würde.
00:06:23: Ja und das habe ich einige Zeit gemacht.
00:06:25: dann hab ich zum regionalen Rechenzentrum Franken gewechselt.
00:06:28: Das war der Produktionsbetrieb der Datensentrale weil er einfach auch ein Gefühl gewinnen wollte wie sieht es denn tatsächlich aus?
00:06:37: Wie läuft Software?
00:06:38: Das waren klassische Großrechner Betrieb auch das mit Dingen die man heute so nicht kennt.
00:06:45: Man hat immer von der Tonschuhe Generation geredet, das waren eigentlich die Leute mit dem PC.
00:06:50: Ich habe immer gesagt, eigentlich sind die Großrechnerleute die Tonschohe weil sie brauchen eigentlich bequeme Schuhe bis sie um ihren Rechner rum gelaufen sind.
00:06:57: Das waren halt wie gesagt andere Zeiten.
00:07:00: Wir haben aber dann recht schnell die Unflexibilität des öffentlichen Dienstes damals insbesondere die Einstiefung für den IT-Personal.
00:07:09: Das hat mir nicht gefallen Und deshalb habe ich irgendwann mich entschieden, kurz nachdem ich Beamter auf Lebenszeit geworden war dieses Patent zurückzugeben.
00:07:20: Ich weiß noch, ich hab die damalige Personalabteilung wirklich in Krisen geschidigt weil das nur nie vorgekommen ist dass einer dem Beamten ja auf Lebenszeiten zurückgibt und sagt ne bei euch mache ich nicht weiter, ich gehe in die freie Wirtschaft.
00:07:35: Ich habe aber diesen Schritt nie bereut muss ich ganz ehrlich sagen Und bin dann, wie gesagt, da wir aber als Zufried-Bank nach Heilbronn gegangen.
00:07:44: Bin dann zur Lande Chirokasse bis dann der Schritt zur Sparkasseninformatik bzw.
00:07:50: Finanzinformatik nach Hannover erfolgt ist.
00:07:53: Da war ich insgesamt fünfzehn Jahre in unterschiedlichen Positionen und habe mir dann irgendwann nach fünfzehnten Jahren kam dann auch der Wunsch auf mal wieder was anderes zu machen.
00:08:05: Und dann wurde ich angesprochen, mit dem Thema der erste CIO des Landes Baden-Württemberg zu werden.
00:08:10: Was
00:08:10: ja aber auch wieder öffentlicher Dienst und Verwaltung?
00:08:14: Ja natürlich!
00:08:15: Aber ja natürlich am anderen Ende der Pyramide.
00:08:18: Machen wir nachher Aussagen mit sehr vielen Möglichkeiten der Gestaltung.
00:08:23: Und das war jetzt für mich schon auch noch mal eine persönliche Motivation, weil mit dem CIO damals war da was nur ausschließlich die CIO Tätigkeit.
00:08:32: CDU kam später noch dazu.
00:08:34: War ich im Verwaltungsrat der Datenzentrale Das heißt, ich konnte den Kreis schließen und bin dann mit fünfundfünfzig in das Unternehmen zurückgekehrt in den Verwaltungsrat.
00:08:47: Mit dem ich mit fünfundzwanzig meine berufliche Karriere begonnen habe.
00:08:52: Und auch jetzt bin ich noch im Verwaldungsrat von der COMONE!
00:08:55: In der Kommune ist die Datenzentrale aufgegangen und ich finde das heute noch eine tolle Sache.
00:09:00: Und ich war auch, wie soll ich ihn jetzt sagen im Landbeaten Württemberg dankbar für die Karriere Chance, die mir mehr eröffnet hat mit der Zusatzausbildung von der Datenzentralen.
00:09:10: Das war für mich schon auch nochmal ein persönlich wichtiger Faktor zu sagen okay ich komme an den Anfang zurück und kann jetzt auch verschiedene Dinge zurückgeben für das was ich mal bekommen habe.
00:09:23: Jetzt haben wir schon darüber geredet, welche Titel da alle dahinter stehen.
00:09:27: Wie müssen wir uns das denn vorstellen?
00:09:28: Was ist ein klassischer Arbeitstag?
00:09:30: Gibt es einen klassischen Arbeitstag oder ich gucke morgens aufs Handy und schaue was die Termine vorgeben und jeder Tag ist eigentlich ein ganz anderer?
00:09:40: oder gibt es klassische Aufgaben?
00:09:43: Es ist n Mix!
00:09:45: Also wenn alles gut geht, wenn in der BitBW ordentlich gearbeitet wird und ich nicht morgens bereits um sieben Uhr eine Meldung über Inzidenz bekomme startet der Tag relativ normal.
00:09:57: Sollte es anders sein dann startete er meistens mit einem Telefonat mit dem Christian Leinert oder dem Jürgen Kimmel als Präsidenten und stellvertretenden Präsidenten der Bit BW um erst mal ne Sachklärung zu bekommen.
00:10:09: was denn?
00:10:11: Jetzt muss ich aber ganz klar sagen, das ist die Ausnahme.
00:10:12: Das ist natürlich nicht die Regel.
00:10:14: Also natürlich habe ich einen durchgetakteten Terminplan.
00:10:18: Der eigentliche Chef den ich habe, steht abends in der Schule.
00:10:22: Das sind meine persönlichen Assistentinnen, die mir genau sagt wann ich wo zu sein habe.
00:10:28: So, das isch der Standardablauf.
00:10:30: Der besteht sehr viel aus Meetings und Besprechungen Kommunikation mit meinen Führungskräften, mit meinen Kollegen und natürlich teilweise auch immer wieder mit Mitarbeitern.
00:10:40: Weil mir sein Geschehen wichtig ist, auch mit den Kollegen ins Gespräch zu kommen.
00:10:45: Ich mache mir auch manchmal den Spaß wenn ich ein paar freie Minuten habe dann fahre einfach mal in die BitBW und lauf da ein bisschen rum und rede einfach mit ein paar Leuten, die nicht schnell genug wegkommen weil sie mich nicht früh genug gesehen haben.
00:10:58: Und das ist mir persönlich sehr wichtig.
00:11:02: Natürlich habe ich dann die Themen wie wir haben jeden Montag, die Vokonferenz.
00:11:07: Das ist die Vorbereitung der Kabinettssitzung am Dienstag.
00:11:10: das ist für mich ein Regeltermin an dem ich teilnehme.
00:11:12: Ich sitze in verschiedenen Verwaltungsräten.
00:11:15: Ich hab einige Termine jetzt auch mit dem neuen Bundesministerium für Digitalisierung in Berlin.
00:11:21: da werde ich nächste Woche wieder zwei Tage in Berlin sein aber ich habe einen durchgetakteten Tag der aber sehr oft untertägig noch mal geändert wird.
00:11:36: Also insofern ist für mich Flexibilität auch nochmal ein entscheidender Punkt, im Allgemeinen ist es so dass ich morgens wenn ich ins Büro fahre noch nicht weiß wie der Tag endet
00:11:48: und wann
00:11:48: ja und das macht natürlich das macht's interessant.
00:11:53: Jetzt ist eine Aufgabe auch und das haben wir ein bisschen auf LinkedIn recherchiert.
00:11:56: Sie waren in Warnemünde vor ungefähr zwei Wochen, weil da gehört auch noch eine Aufgabe dazu.
00:12:02: Sie sind Teil vom IT-Blanungsrat?
00:12:04: Ja
00:12:05: im Ardemünde war der IT- Blanungsratskongress und war auch verbunden mit einer Sitzung des IT- Planungsrats.
00:12:12: Da gibt es drei Stück im Jahr zumindest drei Regelsitzungen und da haben wir dieses Mal den D-Stick Beschlossen, also die Deutschlandarchitektur.
00:12:23: Das war eine sehr, sehr wichtige Sitzung weil es einfach aus meiner Sicht ein Durchbruch war getrieben auch von dem neuen Digitalisierungsminister, dem Karsten Wildberger der jetzt einfach auf eine gemeinsame Architektor setzt was ich für richtig halte und wir hier dazu grundlegende Beschlüsse gefasst haben.
00:12:47: Was ist eigentlich der Deutschlands Deck?
00:12:49: Die Grundlage für den sogenannten Deutschlandsteck, kurz D-Stack, wurde im Koalitionsvertrag von der Bundesregierung gelegt.
00:12:56: Genau und der Deutschlandstecks ist nun ein Projekt des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung.
00:13:03: also wir sprechen hier nicht von der Länder sondern von der Bundesebene.
00:13:06: Der Deutschlandstec ist eine Technologieplattform für digitalvorhabend der öffentlichen Verwaltung in Deutschland.
00:13:12: die Idee dahinter Statt dass jede Behörde eigene Lösungen baut, soll es gemeinsame standardisierte Lösungen geben.
00:13:19: Diese Lösungen können dann von allen Behörden im Bund den Ländern und den Kommunen genutzt werden – und es muss nicht mehr jeder Behörder oder jedes Bundesland selbst eigene Lösung bauen!
00:13:29: Zunächst schaut man sich hierzu die sogenannten Basisdienste an.
00:13:32: Dazu gehört zum Beispiel das Identitätsmanagement also alles was mit Identifikationen Ausweis zu tun hat.
00:13:39: Ein wichtiger Bestandteil ist deshalb die sogenannte OID-Wallet, also geschrieben EUDI.
00:13:44: OI für Europa und dann Wallet wie die Brieftasche.
00:13:47: Also eine digitale Brieftasche mit der es sich Bürgerinnen und Bürger online ausweisen und rechtsverbindlich unterschreiben können.
00:13:54: Diese Lösung muss übrigens bis Ende zwanzig sechsundzwanzig in allen EU-Mitgliedstaaten umgesetzt
00:13:59: werden.".
00:14:02: Da nochmal einen Schritt zurück!
00:14:04: Der IT-Blanungsrat?
00:14:05: Das sind quasi Vertreter... der unterschiedlichen Bundesländer, die da zusammenkommen.
00:14:10: Die
00:14:11: IT-Strategien
00:14:12: miteinander vergleichen, miteinander besprechen und planen?
00:14:16: Ja, ungemeinsame Beschlüsse fallen.
00:14:18: Die Mitglieder sind die CIOs der Länder plus der Vertreter des Bundes.
00:14:24: in dem Fall ... Es ist jetzt das Bundesministerium des Neue für Digitalisierung und Staatsmodernisierung.
00:14:31: Und es sind genauso vertreten Interesseverbinde wie der Datenschutz, die kommunalen Spitzenverbände.
00:14:37: Die Letzteren haben aber kein Stimmrecht und sind als beratende Mitglieder dabei.
00:14:43: Ziel ist natürlich hier ein gemeinsames Vorgehen von Bund und Ländern zu erarbeiten und gemeinsam Themen voranzubringen.
00:14:51: Also auch länderübergreifende Zusammenarbeit.
00:14:53: Da hatten wir ja auch in der letzten Folge mit Marc Müller eben drüber gesprochen, Bundesjustizcloud war da das Thema und da ging es ja auch um die länder.
00:15:00: übergreifende zusammenarbeit also auch des sozusagen ein Gremium Einrat der sich mit diesem thema befasst
00:15:09: Ja wobei Es ist kein Ausschliesslichkeitsprinzip da.
00:15:12: Also sich jetzt in den oberen Ländern miteinander zusammenarbeiten wollen, brauchen sie dazu keinen IT-Planungsrats-Geschluss?
00:15:19: Gerade die Sache, die Sie angesprochen haben, eines Minor Lieblingsprojekte in der BWB... die Justiz glaubt, die jetzt wirklich auch außerhalb des IT-Planungsrats entstanden ist.
00:15:30: Weil fachliche Zuständigkeit im IJustis Rat liegt – das ist der ganze Vereinigung der Justizministerium.
00:15:38: Die haben einen entsprechenden Beschluss gefasst und die BW hat sich darum beworben diesen Beschluss umzusetzen.
00:15:44: Und ich habe mich sehr gefreut!
00:15:46: dass wir den Zuschlag bekommen haben.
00:15:48: Und alles was ich bisher gesehen und gehört habe, muss ich sagen das war auch eine tolle Leistung von der BitBW.
00:15:55: da haben sie ja auch in ihrem letzten Podcast mit Herrn Mark Müller schon einige Worte darüber verloren und auch ich kann mich hier nur lobend positionieren.
00:16:05: Wir haben zwar in der letzten Folge viel über die bundeseinheitliche Justizcloud gesprochen, da wir aber auch in dieser Folge immer wieder auf dieses Projekt zu sprechen kommen.
00:16:15: Hier nochmal ganz kurz ein paar Infos!
00:16:18: Die Deutsche Justiz plant mit der Bundeseinhaltlichen JustizCloud eine zentrale cloudbasierte IT-Infrastruktur um die Digitalisierung und Vernetzung der Justiz bundesweit voranzutreiben.
00:16:29: Ziel ist eine einheitliche Plattform für moderne länderübergreifende Fachverfahren.
00:16:34: Das Vorhaben gilt als größtes IT-Projekt der Justiz.
00:16:38: Die BitBW ist maßgeblich beteiligt und übernimmt zentrale Aufgaben beim Aufbau und beim Betrieb der Plattform.
00:16:46: Wenn ihr mehr über die Justizcloud erfahren wollt, dann hört euch die Folge vier unseres Podcasts Wipes and Bytes an – jetzt aber wieder zurück ins Gespräch mit Stefan Krebs!
00:16:56: Aber wichtig ist so, dass es Zusammenarbeiten auch gibt ohne IT-Bleihungsratsbeschluss.
00:17:02: Wir persönlich in Baden-Württemberg haben eine sehr enge Kooperation mit dem Land Sachsen.
00:17:06: Da machen wir einiges zusammen und auch Kooperationen mit anderen Ländern.
00:17:11: Und ich gehe jetzt nochmal auf den Podcast, den Sie vor Kurzem gemacht haben mit Björn Beck, mit F-III.
00:17:17: Da hat er ja sehr deutlich gesagt, dass wir F-III Open Source gestellt haben.
00:17:21: Und in der Zwischenzeit wird es von mehreren Ländern nachgenutzt und nicht nur nach genutzt sondern weiterentwickelt.
00:17:30: Und da würde ich schon gerne auch nochmal einen Punkt einschießen wollen, der mir sehr wichtig ist.
00:17:36: Wie merken Sie als Land wenn sie irgendwas besonders gut gemacht haben?
00:17:43: Da gibt's ein Indikator dafür!
00:17:45: Haben Sie eine Vorstellung, was das sein könnte?
00:17:47: Ich
00:17:47: bin gespannt.
00:17:48: Wenn der Bund auf einmal sagt er würde es auch gerne nutzen und wir haben jetzt Bundesbehörden die F-III nutzen.
00:17:57: Ach cool!
00:17:57: Und es gibt jetzt noch einen weiteren Indikator.
00:18:00: wie merken sie nicht nur dass ist gut gemacht haben sondern besonders gut wenn der Bund nachfragt ob sie ihn auch noch produzieren würden?
00:18:09: und da wir jetzt für einzelne Bundesbehöten f-III auf den Maschinen der BWB betreiben ist das für mich schon so eine kleine Art Sonderpreis oder Nobelpreise, den die BW hier gewonnen hat.
00:18:23: Sie würden also schon sagen es ist sehr wichtig dass wir in Zukunft noch mehr Länder übergreifend und auch mit dem Bund zusammenarbeiten weil das Dinge einfach leichter macht?
00:18:31: Das hatten wir auch mit Björn Beck besprochen.
00:18:34: Ob's die Dinge unbedingt leichter machen ist gar nicht die Frage aber ich glaube wir werden eben Durch den Generationswechsel, den wir in Deutschland haben durch den demografischen Wandel wird es sehr schwierig sein für jeden Einzelnen ein Problem zu lösen.
00:18:51: Das alle haben.
00:18:53: Die Fachkräfte gar nicht alle dafür.
00:18:55: Nicht jedes Bundesland hat die Fachkräften das selber zu Lösen.
00:18:58: also wir sind also quasi gezwungen nicht alles selbst zu machen sondern zusammenzuarbeiten.
00:19:05: Es sind jetzt gar nicht die Frage, ob sie die Fachkräfte haben.
00:19:08: Sondern was mal die Ressourcen im Allgemeinen?
00:19:11: Die Problemen
00:19:12: sind ja nicht wirklich unterschiedlich.
00:19:14: Natürlich haben Sie manchmal Landesrecht, die Dinge anders sprachen aber im Großen und Ganzen sind die Herausforderungen, die die jeweiligen Länder haben identisch.
00:19:25: Deshalb hatten wir auch schon bei der OZG Umsetzung das E-Fahrprinzip entwickelt wo man gesagt hat einer macht für alle.
00:19:35: Und das ist der erste richtige Schritt und ich glaube, wir werden eine Zentralisierung der IT-Leistungen in den Ländern haben.
00:19:45: Ich glaube dass es wirklich soweit kommen sagt, dass sich Länder noch mehr zu Konsortien zusammenschließen wie das bisher erfolgt ist.
00:19:52: Das sehe ich Baden-Württemberg als starkes Land.
00:19:56: Ich seh Baden Württembergen mit der IT Landschaft BitBw extrem gut aufgestellt.
00:20:04: Was natürlich aber auch bedeutet, dass wir an der Zukunft der BitBW positiv arbeiten müssen, gucken das entsprechende Material- und Ressourcenausstattung eben dalsch und natürlich aber es hier notwendig sein wird, dass sich die BitBw entsprechend positioniert und eben aussagt ja!
00:20:23: Wir machen das und nicht immer einen Grund findet, warum man das jetzt genau nehmen muss.
00:20:28: Und da können wir ja immer wieder das Beispiel mit der Justiz
00:20:31: nehmen.
00:20:31: Genau!
00:20:32: Da hat sie sich beworben.
00:20:33: Das war genau der Punkt.
00:20:35: Man ist da reingegangen, man hat sich bewirbenen, aus meiner Sicht theoretisch besser positionierte Mietbewerber aus dem Feld geschlagen und hat die Chance zu zeigen was man kann.
00:20:48: Jetzt ist es Stichwort Strategie gerade gefallen.
00:20:50: ich möchte nochmal ein paar Schritte zurück.
00:20:53: Die Digitalisierungsstrategie liegt auch in ihrem Verantwortungsbereich.
00:20:57: Wie hat das Ganze denn angefangen?
00:20:59: Also ich meine, die Digitalisierung ist jetzt noch nicht so ein ganz altes Thema.
00:21:02: Sie haben es vorhin erwähnt – auch am Start ihrer Karriere.
00:21:05: Jetzt kann man alle mögliche Themen im Bereich schon studieren.
00:21:07: Früher war das nicht so.
00:21:09: Wie waren denn die Anfänge der Digitalisierungsstrategien Baden-Württemberg?
00:21:13: Die Digitalisierung-Strategie haben wir in den Jahren, die wurde dann auch in Kraft gesetzt.
00:21:22: Damals mit dem wirklich tollen ein Milliardenpaket für Digitalisierungsprojekte und mit dem es gelungen ist sehr viele Themen.
00:21:33: zu starten.
00:21:34: Wir haben damals die Market Digital at BWE gegründet und wir haben das ganze Thema aufgebaut, oder es ist ein ressortübergreifende Strategie gewesen in der sich alle Ressorts ins Gesamtschwerpunkt Themen und vier Querschnittsthemen einbringen können und auch eingebracht haben mit eigenen Projekten.
00:21:55: Und ich glaube, das hat sehr gut funktioniert.
00:21:58: Daraus haben wir einen Kabinettsausschuss für Digitalisierung gemacht den der Digitalisierungsminister und stellvertretende Ministerpräsident Thomas Strobel leidet und ich glaube da haben wir diese Themen ganz gut vorangebracht.
00:22:12: Was aus meiner Sicht eine ganz tolle Sache war.
00:22:16: im Jahr zweizig siebzehn, als wir die Schwerpunkte festgelegt haben, hatten wir damals schon zwei Schwerpunkte drin, die in der Zwischenzeit an Aktualität nicht mehr wegzudenken sind?
00:22:27: Das war zum einen künstliche Intelligenz.
00:22:29: Wir erinnern uns F-III und zum anderen das Thema Cyber Sicherheit ein Thema, das uns auch heute massiv beschäftigt.
00:22:38: Und wenn ich es einfach mal so sagen darf, ich habe letztendlich die Fachaufsicht auf die BIT-BW.
00:22:44: und es gibt eine zweite Lein des Oberbehörde, auf die ich ebenfalls die Fachhofsicht habe.
00:22:48: Das ist die Cyber-Sicherheitsagentur Baden-Württemberg, die aussicherlich aufgrund meiner Initiative gegründet worden ist in der letztendlichen Zurücker hundert Kollegen täglich daran arbeiten, die Saibersicherheit und die Resilienz gegen Saiba-Angriffe in Baden-Württemberg zu erhöhen.
00:23:06: Das sind also zwei ganz konkrete Ausgliederungen aus der Digitalisierungstrategie, die wir bis ins Jahr zehnt zwanzig siebzehn mehr oder weniger zurückverfolgen können und wir sagen können schon damals haben wir einen richtigen Stellschrauben gedreht.
00:23:21: Jetzt haben wir viel über die Meilensteine der Digitalisierungsstrategie gesprochen.
00:23:26: Ich würde gerne noch mal so ein bisschen in die aktuell wichtigen Projekte, die im Moment in Baden-Württemberg laufen.
00:23:32: Ich würd da gern nochmal ein bisschen drauf eingehen.
00:23:34: also Digitalisierungsprojekte IT-Projekte werfen Sie mal irgendwas in den Raum.
00:23:40: was gibt es denn dafür interessante Dinge die im moment auf der Agenda?
00:23:45: Ganz oben stehen.
00:23:45: Also das Projekt, das mich momentan glaube ich emotional auermarschen beschäftigt ist Medikus.
00:23:51: Das sind die Abkürzungen für Medizintaten, Infrastruktur, Cloud basiert universell und sicher.
00:23:57: Das ist eine Cloud Platform für den Gesundheitssektor, die von einem interdisziplinären Team aus Innen Sozial- und Wissenschaftsministerium gemeinsam mit den Unikliniken und in der Zwischenzeit auch weiteren Kliniken aufgebaut wird.
00:24:13: Medikus ist als Projekt... der öffentlichen Hand für alle da.
00:24:17: Wir möchten hier ein Angebot machen, für alle Krankenhäuser von der Uni-Klinik über die kommunalen und freigemeinnützigen Häuser bis zur privaten Einrichtung.
00:24:26: Alles was Medikus aufbaut basiert auf einer Referenzarchitektur des DSTEC und ist damit eines der ersten und wirklich umfangreichen Umsetzungsprojekten dieser Architekturen.
00:24:38: Ich würde sogar so weit gehen und mich aus dem Fenster lehnen und sagen das den D-Stack und die Deutschlandarchitektur, die wir an der Stelle gemeinsam mit dem Gafteck Campus und dem Ökosystem dort hingestellt haben.
00:24:54: Da haben wir vorhin drüber gesprochen, Deutschlandstack genau.
00:24:57: So schließt sich der Kreis.
00:24:59: Ein weiteres Projekt das auch für den Bürgersichtbar ist, isch IKF ZIV, des gemeinsamen vom Landbad Würgenberg gemacht worden ist, da sind die kommunalen Verbände mit dabei gewesen.
00:25:11: Die Kommunautos-Kommunale Rechenzentrum Comron.
00:25:14: Da geht es einfach darum per online KFZ Anmeldung um Meldung durchführen zu können.
00:25:20: Es ist eines meiner Lieblingsprojekte weil wir an der Stelle eines hinbekommen haben was vorher überhaupt nicht ging Sie können im Prinzip digital ihr Auto anmelden und sie können sofort losfahren Weil sie kriegen die Anmeltepapiere per E-Mail zugeschickt Und die gelten so lange, bis die richtigen Papiere per Post bei ihnen eintreffen.
00:25:39: Was sie nach wie vor machen müssen?
00:25:41: Sie müssen sich ihr Nummernschild besorgen.
00:25:43: Aber das ist erheblich einfacher, wie tatsächlich im Landratsamt in der Zulassungsstelle oder beim Stadtkreis in einer Zulassung in der Schlange zu stehen und das ist wirklich ein tolles Projekt auf dem ich sehr stolz bin.
00:25:57: Im Rahmen von diesem Projekt machen wir jetzt noch einen Anschluss-Projekt.
00:26:00: Das nennen wir NOWUZ Kfz Wo wir gezielt rausgehen und mit den Bürgern auch in den Landratsämtern reden.
00:26:11: Und versuchen im Softskill-Bereich Dinge zu finden, nach dem Motto Warum geht der Bürger immer noch für diese Dienstleistung aufs Amt?
00:26:21: Obwohl er die Dienstleistungen so einfach digital machen kann!
00:26:26: Er hat dort geringere Gebühren zu bezahlen.
00:26:29: Wir versuchen hier tatsächlich vor Ort Mit Grashot-Erfahrung sozusagen, an das Thema heranzugehen und hier schlauer zu werden.
00:26:38: Gibt es da schon irgendwelche Erkenntnisse?
00:26:41: Warum geht man noch aufs Amt und stellt sich da an, zieht Nümmerchen – ich kenne das auch von früher!
00:26:46: Also es ist tatsächlich... Wohnwissenheit, Sorge ob der digitale Vorgang geht.
00:26:52: Vielleicht auch Gewohnheit und das sind Dinge an denen wir da arbeiten.
00:26:57: Wir versuchen jetzt auch so ein bisschen Hybride Angebote zu machen.
00:27:00: Da sind zumindest mal mehr.
00:27:01: Gedanken mache über einen Selbstbedienungsautomat.
00:27:03: also wenn dann schon einer unbedingt aufs Amt möchte stelle ich ihm dort einen Automaten hin wo sie unbedingt mit einem Sachbearbeiter reden.
00:27:11: An solchen Dingen arbeiten wir momentan.
00:27:15: Was natürlich dann ein weiteres Projekt ist, das sind die ganzen Glaubthemen.
00:27:19: Das habe ich vorhin angesprochen.
00:27:20: Noch mal ganz klar, dass oben Schift Justizlautprojekt ist eines, der mich wirklich sehr beschäftigt.
00:27:27: F-III ist eins der Themen und was jetzt momentan auch bei mir sehr viel Raum... greift und auch in der öffentlichen Diskussion sehr viel Platz einnimmt, ist natürlich die Souveränitätsdiskussion, die wir jetzt eben haben.
00:27:42: Absolut digitale Souveranität hat man in der ersten Folge sogar schon angesprochen.
00:27:47: Ganz wichtiges
00:27:48: Thema am Puls der Zeit.
00:27:50: Und auch hier werden wir ja Lösungen brauchen.
00:27:53: wie wirkt sich das auf die Soveranität des Arbeitsplatzes aus an dieser Stelle?
00:27:59: und glaube ich es wird nicht möglich sein, dass man eine absolute Superinität erzeugt.
00:28:05: Wir werden nicht sagen können wir nehmen nur noch Dinge die wir in Deutschland selber produziert haben.
00:28:10: aber ich glaube wir müssen in einen Prozess kommen das ich das eben steuere.
00:28:15: Dass sich Risikoabschätzung vornehme, dass ich mir wirklich überlege Wie sieht es aus, wenn wir der Service wegbricht?
00:28:24: Ich muss also da überlegen habe ich Alternativen.
00:28:27: Es wird immer notwendig sein dafür zu sorgen dass man Alternatifen hat und ich muss natürlich auch eine Abwägung treffen.
00:28:35: Wenn ich jetzt davon ausgehe, ein Produkt ist weltmarktführer.
00:28:40: Dann hatte es ja einen Grund warum der Weltmarktführersch.
00:28:43: Genau dann scheint er schon gut zu sein dieses Produkt.
00:28:45: Es scheint gut zu seien.
00:28:46: Dann ist das entweder fachlich unschlagbar und komfortabel.
00:28:51: Es ist preiswert zu produzieren.
00:28:53: Irgendwas muss es haben so schwersteht.
00:28:57: Und jetzt komme ich bei der Analyse zu dem Ergebnis Ja Aber die Eigentümer schafft beziehungsweise die Herrschaft über das Produkt gefährdet meine Souveränität.
00:29:09: Dann muss ich mir halt auch darüber im Klaren sein, wenn ich dann die Souveranität als wünschenswertes und erstrebenswertes Gut erachte, dann geht damit ein Heer, dass sich nicht mehr den Weltmarktführer habe!
00:29:27: Das ist der Kompromiss, genau.
00:29:28: Platz drei,
00:29:29: Platz fünf, Platz sieben oder selber gemacht und das bedeutet natürlich Qualitätseinbußen.
00:29:37: Das lässt sich sehr deutlich immer wieder bei F-III erklären.
00:29:42: Ich finde wir haben mit F-XIII eine tolle Lösung aber Sie kann nicht konkurrieren mit ChatGBT.
00:29:49: Oh, ChatGBt kann mehr!
00:29:51: Aber jetzt gehe ich nochmal an die Sache ran und sage, für was setzen wir F-III ein?
00:29:56: Und wenn mir das dann allgegeneinander liegt, da muss ich schon mal gucken.
00:29:59: Ist denn F-XIII überhaupt noch so viel schlechter?
00:30:02: Wenn es etwas schlechter wäre erfüllt er seine Aufgabe – und es erleichtert mir die Arbeit!
00:30:10: Ich kann sicher sein, dass alles, was sich eingebe – und ich werde irgendwann auch Bürgerdaten eingeben – bei mir bleibt.
00:30:20: Spannende Ausführungen von Herrn Krebs.
00:30:22: Man merkt auch, dass er für so manche Themen regelrecht brennt!
00:30:24: Genau da wollen wir dann noch etwas nachhaken und haben ihn gefragt, für was sein Herz gerade schlägt.
00:30:29: Und welche Dinge er leidenschaftlich verfolgt?
00:30:31: Für meinen Job im Grundsatz habe ich natürlich eine Leidenschaft.
00:30:35: Das sind mehrere Schwerpunktthemen.
00:30:36: Natürlich alles, was das ganze Thema Onlinezugangsgesetz mitgebracht hat.
00:30:41: Da glaube ich einfach, dass ist für den Bürger sichtbar.
00:30:44: Da müssen wir viel mehr im E-Government hinbekommen.
00:30:50: großes Licht am Horizont, nächstes Jahr soll die Audi Wallet kommen.
00:30:55: Mit der Audi Wallett wird es dann eben möglich sein sich mit dem Handy zu authentifizieren gegenüber den iGovernment Systemen?
00:31:02: Ich glaube das wird vieles einfacher machen und dann werden wir's auch schaffen hier mehr Nutzahl!
00:31:09: auf die Systeme zu bringen.
00:31:11: Die Angebote sind da, wir haben sehr viele Angebote.
00:31:14: Wir haben Flächentheken, die Kfz-Vielbahnen werden beregt, das habe ich schon angesprochen.
00:31:18: Das
00:31:18: virtuelle Bauamt ist Flächentecken da!
00:31:21: Wir haben die elektronische Wohnsitzanmeldung und Waffenanmeltungen.
00:31:24: Und wir haben mehrere Systeme, die bereits funktionieren wie wir aber den Run noch nicht verspüren.
00:31:30: Das Zweite, was mir wirklich eine Herzensangelegenheit ist das ist BitBW.
00:31:37: Also ich sehe mich nicht nur als die Fachaufsicht sondern ich sehme auch so ein bisschen als der Pade von BitBw.
00:31:43: Es ist mir einfach wichtig.
00:31:44: es kommt einfach dahin.
00:31:46: gemeinsamer Weg seit dem erst im siebten und zwanzig wünschte.
00:31:50: Und ich jetzt einfach natürlich als notwendig sehe dass wir einen leistungsfähigen Dienstleister haben.
00:31:55: Das ist ganz klar!
00:31:57: Ein weiteres Thema, das man wirklich am Herz liegt, das liegt natürlich auch an meiner Vergangenheit Also Sie haben das gesagt, dass ich lange Zeit bei der Sparkasseninformatik gearbeitet habe.
00:32:07: Ich hatte da auch eine spezielle Funktion.
00:32:10: Ich war sozusagen der Chief Security und der Chief Risk Officer.
00:32:13: Das heißt diese Themen liegen mir schon im Blut und auch wirklich am Herzen des Themas Hypersicherheit.
00:32:20: Das verfolge ich mit großer Sorge die kriminelle Entwicklung aber auch mit großer Freude Was es uns in der Zwischenzeit gelingt, entgegenzustellen.
00:32:31: Und hier auch noch ein einfaches Beispiel ich habe die CSBW bereits erwähnt und ich hab dort ein Projekt initiiert vor schon drei Jahren wo man sogar das Dark-Side Monitoring geht und da versuchen die Kollegen dort gezielt Angriffe auf Institutionen und Behörden in Baden-Württemberg zu erkennen bevor sie überhaupt stattfinden also in der Anbahnungsphase.
00:32:54: Das ist vielleicht für den Laien etwas schwierig zu erklären, aber es ist tatsächlich möglich solche Angriffe vorherzusehen.
00:33:02: Natürlich nicht alle!
00:33:04: Und das ist so ja mal darum gebeten eine Auswertung zu machen wie viel Schäden wir eigentlich dadurch verhindern konnten dass wir entweder den Aufbau eines Angriffes stören oder ein Betroffenes Opfer rechtzeitig informieren konnten.
00:33:19: und die Kollegen sind bei Größenordnung von Jetzt können Sie natürlich sagen, wenn sie jetzt die Schadensummen auf Deutschland sehen was uns da tagtäglich oder jährlich reinplatzt.
00:33:33: Da machte zum Beispiel der Bitcoin immer eine Studie dann ist das immer noch ein geringer Betrag aber es sind immerhin zwanzig Millionen weniger und ich bin überzeugt dass die Kollegen weiter an ihren Methoden feilen werden und ich auch irgendwann mal sagen kann wir haben hundert Millionen Schaden verhindert.
00:33:52: Natürlich wird die Bedrohungslage auf der anderen Seite genauso wachsen, sodass ich mich hier immer in einem Wettrennen befinden werde.
00:34:00: Aber das sind die Themen, die mir wirklich sehr am Herzen liegen und ansonsten habe ich noch jede Menge tägliche Herausforderungen, die mich dann schon einruhen.
00:34:12: Wie gehen Sie denn mit der allgemeinen Kritik um?
00:34:16: Dass wir im Behörden Umfeld, Digitalisierungstechnisch schon eher hinterherrennen im Vergleich zu der Wirtschaft.
00:34:23: Wie sehen Sie das?
00:34:25: Da bin ich mir nicht immer ganz sicher ob wir wirklich so weit hinterher rennen.
00:34:29: also natürlich gibt es jede Menge Frontrunner und es ist sicherlich so dass die Behördenstruktur in Deutschland oder wenn man sagen weltweit darauf ausgelegt ist sichere Abläufe zu produzieren, kein Risiko.
00:34:44: Also es wird hier niemand dafür bezahlt das Risiken eingeht sondern es ist die klare Aufgabe solide Arbeit abzuwickeln.
00:34:52: Das bedeutet natürlich auch dass die Bereitschaft Risiken einzugehen jetzt nicht besonders ausgeprägtisch zumindest im Durchschnitt.
00:34:59: Ich glaube ich selber würde mich da jetzt anders beurteilen aber das muss ich auch sagen wir mal den Leuten überlassen die das dann tun.
00:35:08: Ich erlebe in meinem Umfeld sehr viel Kreativität, sehr viel Freude mit den Themen umzugehen.
00:35:17: Und ich glaube auch es ist halt... Das ist überall das Gleiche!
00:35:22: Du musst dich an die Technologie gewöhnen du musst Vertrauen dazu gewinnen.
00:35:29: Genau man muss also die Menschen langsam heran führen und dann wächst des Vertrauen auch in die Technik.
00:35:36: Das wird
00:35:39: kein Behördenproblem sein.
00:35:40: Es ist ein Vertrauensproblem.
00:35:42: und jetzt kommt natürlich eines, das ist ja eigentlich auch was Schönes!
00:35:45: Es ist ja trotz allem an hohes Vertrauen in die Rechtmäßigkeit des Staates gegeben.
00:35:52: Nicht unbedingt in die Schnelligkeit oder in die Agilität aber die Rechtmäßigkeit des Staats und das dürfen wir nicht verspielen.
00:35:59: Aber an den anderen Punkten müssen wir... arbeiten und ich denke ganz klar jedem, dem ich eine Technologie zur Verfügung stelle was auch immer.
00:36:11: Wenn er dem nicht vertraut wird das net
00:36:13: nutzen.
00:36:14: wenn wir es schaffen die Bürger dazu zu kriegen dass sie ein zweimal drei vier Dienstleistungen auch des täglichen Lebens über digitale Wege zum Rathaus lösen können, dann wird sich auch das Vertrauen aufbauen.
00:36:27: Wie gesagt, da setze ich sehr viel auf die IT-Welt und ich setze darauf, dass wir weitere digitale Dienstschleischungsangebote für den Bürger machen
00:36:36: können.".
00:36:37: Was können denn im Allgemeinen die anderen Ländern bezogen auf Digitalisierung von Baden-Württemberg lernen?
00:36:45: Normalerweise würde ich jetzt sagen, von Baden-Württemberg lernen heißt siegenlernen.
00:36:49: Aber das ist nicht die Aussage, die Sie jetzt natürlich haben möchten!
00:36:56: Ich glaube dass wir es geschafft haben in Baden Würtemberg eine sehr gute Infrastruktur zu schaffen mit zwei zentralen Dienstleistern.
00:37:03: In Nordrhein-Westfalen gibt's zum Beispiel fünfunddreißig grupponale IT-Dienstleister.
00:37:08: Es ist uns da gelagene Zentralisierung hinzubekommen und damit unsere Stärken zu bündeln.
00:37:13: Und ich glaube, darin liegt auch die Basis für alles was wir denn so hingekriegt haben.
00:37:20: Was man von uns lernen kann, ist sicherlich wenn wir die Themen konsequent angehen, die entsprechende Mittelausstattung hat.
00:37:27: dann kriegt man auch etwas hin.
00:37:29: Was mir aber auch wichtig wäre... dass man nicht nur in den eigenen Hof guckt, sondern auch guckt was haben die anderen?
00:37:36: und da würde ich jetzt einfach noch mal ein Beispiel nehmen das ist das virtuelle Bauamt.
00:37:40: Das wurde angeboten von Mecklenburg-Vorpommern.
00:37:43: wir haben in Baden-Württemberg gesagt ja wollen es nehmen wir im Sinne der EV Nutzung und dann haben wir's eben auch umgesetzt und haben gesagt okay auch wenns Widerstände gibt und wenn es da sicherlich die eine oder andere Fragestellungen gibt.
00:37:55: Wir machen das jetzt und in der Zwischenzeit haben wir Flächendecken dem Einsatz d.h.
00:38:02: eigene Kompetenz haben.
00:38:03: Man muss aber auch in der Lage sein zu erkennen, was machen andere gut?
00:38:08: Was muss ich nicht unbedingt selber noch mal nachbauen.
00:38:13: und wir haben nochmal einen weiteren Vorteil im Bad Würberg das darf man glaube ich auch nicht verkennen.
00:38:18: Wir haben eine Industrie und Wirtschaftslandschaft, insbesondere IT-Unternehmen in Baden-Württemberg.
00:38:26: Wo wir eine Expertise im Land haben auf die wir auch als Landesverwaltung sehr gut, sehr einfach und sehr unkompliziert zurückgreifen können.
00:38:36: Das muss gar nicht unbedingt sein dass ich dann jedes Mal einen Vertrag mache aber auch hier den Austausch die Möglichkeit hier Diskussionen weiterentwicklungen Strategien aufzubauen das ist schon hier auch nochmal ein erheblicher Vorteil
00:38:50: Auf jeden Fall.
00:38:51: Das ist definitiv ein gutes Schlusswort, wir bedanken uns bei Ihnen.
00:38:55: schön dass Sie da waren und danke dass sie sich die Zeit genommen haben.
00:38:58: und an alle anderen wie immer folgt uns gerne auf den üblichen Plattformen
00:39:03: und
00:39:05: dann verpasst ihr auch nicht wenn die nächste Folge kommt.
00:39:07: Dankeschön!
00:39:07: Tschüss.
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