Die bundeseinheitliche Justizcloud (4)
Shownotes
In dieser Folge treffen wir Marc Müller aus dem Aufbaustab der bundeseinheitlichen Justizcloud. Wir sprechen mit ihm über die Besonderheiten hinsichtlich der Digitalisierung in der Justiz, über die Notwendigkeit, bei großen IT-Projekten bundesweit zusammenzuarbeiten und klären interessante Fragen rund um die bundeseinheitliche Justizcloud - eine eigene Cloud-Infrastruktur für die Justiz, die über die verschiedenen Landes-IT-Dienstleister hinweg aktuell aufgebaut wird. Dabei arbeiten Expertinnen und Experten aus allen Bundesländern zusammen, bündeln ihr Know-how und schaffen wertvolle Synergien.
Spannend ist auch der Blick auf die Zusammenarbeit im Projekt: Weil viele Beteiligte bereits an virtuelles Arbeiten und Homeoffice gewöhnt sind, gelingt die Zusammenarbeit im Team über große Distanzen hinweg erstaunlich gut.
Transkript anzeigen
00:00:01: Also Justiz ist ja auch so vielfältig.
00:00:03: Wir sind in ganz vielen Themen mit der Justiz als BitBW jetzt eben ganz vorne, in den innovativen Themen dabei.
00:00:09: Wir bauen über die einzelnen Landesdienstleister hinweg eine eigene Cloud-Infrastruktur.
00:00:15: Hier werden aus allen Bundesländern Menschen und Mitarbeiter abgeordnet und arbeiten zusammen um dieses Cloudprojekt für die Justiz vorzubereiten.
00:00:27: Und man merkt eben, wir haben Spezialisten.
00:00:29: Warum muss das dann ein anderes Bundesland vorhalten?
00:00:32: Nee und diese Synergien sind Wahnsinn die immer dadurch hat.
00:00:37: Man merkt es ja schon durch diese Homeoffice-Tätigkeit wo wir alle gemerkt haben virtuell zu arbeiten und deswegen geht es einfach über Ländergrenzen hinweg.
00:00:51: Klingt nach Amt!
00:00:52: Denkt man zumindest.
00:00:53: Dann lass uns damit mal aufräumen.
00:00:55: ihr seid hier bei Wipes & Bites der
00:00:56: Podcast der IT Landesoberbehörde aus Baden-Württemberg.
00:01:09: Herzlich willkommen zu Wipes and Bytes.
00:01:11: Heute die Folge vier ...
00:01:13: Vierte Folge schon, ne?
00:01:14: Stimmt!
00:01:14: Heute
00:01:14: schon die vierte Folge ja und es geht schnell.
00:01:17: Wie immer mit Marvin Chancellots...
00:01:19: Und Lena Scherrer.
00:01:20: Aber wir sind nicht allein hier an einem sehr schönen Ort übrigens zumindest ist die Auslicht sehr schön Fantastisch.
00:01:26: Halbhöhenlage Stuttgart.
00:01:28: Man hat einfach einen Weitblick über die ganze Stadt.
00:01:30: Das ist herrlich.
00:01:30: Ja, ein ganz anderes Feeling bei der Podcastaufnahme.
00:01:33: Wir haben heute einen Gast dabei und zwar Marc Müller.
00:01:36: Hallo Marc
00:01:37: Hallo!
00:01:38: Stelle dich doch gerne mal kurz vor, wer bist du denn?
00:01:40: Woher kommst Du?
00:01:41: Ja ich bin Marc Müller.
00:01:42: Ich bin aus der BitBW eigentlich und war dort Kunde-Teamleitung für das Team Justiz.
00:01:50: Und jetzt sind wir aber hier im Justizministerium.
00:01:51: Das musst Du kurz erklären.
00:01:52: warum sitzen wir hier nicht bei der BitBB?
00:01:54: Genau, ich bin gerade Abgeordnete zum Justiz Ministerium und da in die Einheit Aufbaustab Justiz klaut.
00:02:03: Wir bauen in dieser Justizcloud-Einheit die zukünftige Bundesjustizcloud auf.
00:02:10: Jetzt gibt es vermutlich auch wie bei uns allen eine Zeit vor der BitBW, was ist denn dein Hintergrund?
00:02:17: Ja also ich habe halt der Telekom mal ursprünglich angefangen, genau dort klassische Verwaltung... Ich habe dann im Großkundenvertrieb, die Telekom war ja ... ... wir gehen in Richtung, also damals Post.
00:02:30: Dann Telekom, wir gehen Richtung Aktienmarkt.
00:02:33: War dann im Großkunden-Vertrieb, hab dort Kunden wie Baugnett, Vallejo und so große Firmen betreut.
00:02:39: Da waren Themen, die kannten wir vorher alle nicht.
00:02:42: Gewinnmark machen kamen Leute von extern, keine Verwaltungsmenschen und so.
00:02:48: Und sind dann weil diese Kunden so groß waren Richtung T-Systems ... bin ich in diese öffentliche Public-Schiene gekommen, ... ... hab dann das Bundesland Bayern erst betreut.
00:02:59: Im Anschluss dann das Land Baden-Württemberg... Ja und das ist eine ganze Weile in dem Outsourcing ... ... und dann kam das BitBw-Gesetz alles zurück zum Land.
00:03:10: Genau und dann bin ich ... ... in dem Zuge mit meinem Kunden wieder mitgegangen ... ... Und in diesem Fall zu BitBwe als Service Delivery Manager ... ... habe dann eben das Kundenteam übernommen
00:03:20: ... auch an ungewöhnlicher Weg, ne?
00:03:23: Von der Wirtschaft mit dem Kunden der Justiz in die BitBW.
00:03:27: Das ist glaube ich einzigartig!
00:03:29: Und Wirtschaft also gut... Ich meine auch da zuerst... Du hast ja gesagt
00:03:33: die klassische Verwaltung oder das Verwaltung von
00:03:36: Wirtschafts-Aktien, Gesellschaft, Telekom und so weiter und dann jetzt wieder beim Amt sozusagen zurück zum
00:03:43: Amt.
00:03:44: Aber das kann man bei der BitB W ja wirklich nicht sagen.
00:03:46: Nee,
00:03:46: gell?
00:03:46: Das stimmt,
00:03:47: aber mit dem Kundenwechseln, das ist schon sehr interessant.
00:03:50: Ja, die Aufgabe ist aber auch toll.
00:03:52: Also alles was Richtung Justiz ist einfach total spannend.
00:03:55: also justiz ist ja auch so vielfältig.
00:03:57: es sind eben nicht nur die gerichtlichen Staatsanwaltschaften JV die immer so Justiz vollzug das ist einfach Total abwechslungsreich.
00:04:04: und ja auch eben hatte der letzte mal in der Folge mit Björn Beck sie sind auch in vielen Sachen Vorreiter hat er auch immer wieder das Beispiel Justiz gebracht in der KI dieselskandal Wir waren im E-Strafakte, wir sind in ganz vielen Themen mit der Justiz als BitBW jetzt eben ganz vorne in den innovativen Themen dabei.
00:04:27: Und als zusätzlich jetzt haben eigene OpenShift-Klasse gemacht für die Justiz aufgebaut bei uns noch im Rechenzentrum.
00:04:34: und jetzt als, ich sage mal, Justiz.
00:04:36: zwei Punkt Null für die BitBw ist diese Bundesjustiz Cloud Platform und OpenShIFT-Plattform.
00:04:43: Das ist der nächste Step sozusagen.
00:04:45: Und genau deswegen sind wir heute hier, um genau über dieses Thema zu sprechen.
00:04:48: Bundesjustiz-Cloud?
00:04:49: Okay da schwingt ja schon mit in diesem Wort es geht um den Bund also es geht auch mehrere Länder, mehrere Bundesländer.
00:04:57: Also wir hatten in der zweiten Folge war das Lena Gell Da haben wir mit Björn Beck schon über KI damals gesprochen und dann hat er auch gesagt Ja es ist wichtig bei so großen technologisch fortschrittlichen Themen zusammenzuarbeiten.
00:05:10: nur so kommen wir gemeinsam voran.
00:05:13: Jetzt klingt es eben auch so, dass wir beim Thema Cloud über Ländergrenzen hinaus zusammenarbeiten.
00:05:21: Geht die Bundesjustizcloud da also mit einem guten Beispiel voran?
00:05:25: Ja,
00:05:25: die Justizcloud geht dann mit dem sehr guten Beispiel heran und es gibt bundesweit natürlich unterschiedliche Initiativen aktuell schon.
00:05:32: Also DVC, Deutsche Verwaltungskloud hat vielleicht der eine oder andere schon mal gehört.
00:05:37: aber die JustiZ macht einen eigenen Weg.
00:05:41: die Justiz einen besonderen Status aufgrund der Gewaltenteilung muss ein bisschen eigenen Weg gehen.
00:05:48: Aber auch Grund von Fachkräftemangel in den Bereichen, in den einzelnen Bundesländern aber eben auch auf kommerzielle Themen Geldknappheit in den Ländern Muster vorangehen und geht auch
00:06:01: voran.".
00:06:03: Das waren jetzt viele Informationen über die Justiets.
00:06:06: das ordnen wir noch mal kurz ein.
00:06:07: Deshalb jetzt erstmal
00:06:09: Zahlen-Daten-Fakten.
00:06:11: Rund zwanzigtausend Mitarbeitende arbeiten für die Justiz allein in Baden-Württemberg.
00:06:16: Bleiben wir bei Baden Württmberg, dort gibt es fast zweihundert selbstständige Einrichtungen der Justiz wie Gerichte, Staatsanwaltschaften, Vollzugseinrichtungen und so weiter.
00:06:27: Die Digitalisierung der Justizen Deutschland ist aus mehreren Gründen zentral.
00:06:31: ein funktionierender Rechtsstaat lebt von zeitnahen Entscheidungen.
00:06:35: Angesichts von Millionen Verfahren pro Jahr sorgt Digitalisierung, zum Beispiel E-Akte elektronischer Rechtsverkehr
00:06:41: usw.,
00:06:42: für eine schnellere Bearbeitung.
00:06:43: Weniger Medienbrüche und für bessere Transparenz im Verfahren.
00:06:48: Ohne Modernisierung drohen längere Verfahrensdauern – das schwächt das Vertrauen in die Justiz!
00:06:54: Für Wirtschaftsstandorte ist eine effiziente verlässliche Justiz ein Standortfaktor.
00:06:59: Internationale Verfahren, europäische Zusammenarbeit und digitale Beweisführung setzen kompatible IT-Strukturen voraus.
00:07:06: Des Weiteren sprach unser Gastmark Müller gerade die Gewaltenteilung an.
00:07:11: Gewalteteilung bedeutet, dass die staatliche Macht auf drei unabhängige Gewalten verteilt ist – damit Macht kontrolliert und Missbrauch verhindert wird!
00:07:19: Wir erinnern uns an die Schule, Legislative, gesetzgebende Gewalt, Exekutive, ausführende Gewalt und Judikative, rechtssprechende Gewalte.
00:07:29: Gewaltenteilung sorgt dafür, dass nicht eine Person oder Institution allein über Gesetze, deren Umsetzung und deren Kontrolle entscheidet.
00:07:37: Die Gewaltendeilung ist auch im digitalen Raum – insbesondere bei Netzen- und digitalen Infrastrukturen zentral, weil dort enorme Macht über Informationen, Kommunikation und Daten gebündelt ist.
00:07:49: Aus diesem Grund müssen die Netze der allgemeinen Landesverwaltung und der Justiz voneinander getrennt sein!
00:07:55: Dass dies ein zentraler Punkt ist, werdet ihr merken.
00:07:58: Denn darauf kommen wir immer wieder zu sprechen!
00:08:00: Das ist immer wieder Thema oder Begründung für etwas.
00:08:04: Gehen wir jetzt aber wieder rein in das Gespräch?
00:08:06: Wir wollen zunächst einmal wissen wo wir eigentlich herkommen wie es früher war denn früher hat im Grunde jedes Bundesland sein eigenes Süppchen gekocht.
00:08:17: Genau also wir haben so wie wir in der BW haben ein eigenes Rechenzentrum und dort werden diese Fachverfahren betrieben.
00:08:25: Dort gibt es Einzelneigungen
00:08:27: für
00:08:27: Baden-Württemberg, aber eben nur für die baden-württenschiefes Tietz.
00:08:30: Wir mussten ja immer aufgrund der Gewaltenteilung auch die Netze voneinander kopptrennen und das heißt jeder hat also eine eigene Infrastruktur, die aufgebaut ist.
00:08:38: Dies natürlich sehr sehr kostenintensiv, aber gar nicht nur kostenintensive sondern auch eben nur hauintensif.
00:08:44: Man braucht für jedes Fachverfahren Einen eigenen Spezialisten, man braucht ein eigenes Netz.
00:08:49: Man braucht ganz viele Supportprozesse die da rumranken und einfach sehr personalintensiv
00:08:56: Und das hat jedes andere Bundesland natürlich auch so gebraucht,
00:08:59: oder?
00:08:59: Das haben wir sechzehnmal beziehungsweise.
00:09:02: Das kann man nicht ganz so sagen.
00:09:03: in der Dataport gibt es schon... Also in den nördlichen Ländern gibt's schon einen leichten Zusammenschluss.
00:09:08: Dataports sozusagen das Pondor der BitBw im Norden?
00:09:10: Im
00:09:10: Norden nur eben dass eben nicht nur für ein Bundesland sondern für mehrere Bundesländer.
00:09:14: da kam eine Synergie schon vorher auf Genau und deswegen sind es nicht ganz sechzehn Bundesländer, aber im Prinzip dreizehnmal die gleiche Infrastruktur aufgebaut.
00:09:27: Wir haben drei unterschiedliche Eakten.
00:09:30: also das heißt auch da wird immer wieder Unterschiede geben in den einzelnen Fachverfahren.
00:09:35: Dann gibt's Entwicklungsverbände diese Fachverfahren unterschiedlich entwickeln für unterschiedliche Länder d.h.
00:09:40: In den Ländern arbeiten sie auch nicht nur mit dem gleichen Fach verfahren sondern eben auch nochmal mit unterschiedlichen Programmen.
00:09:50: Jetzt geht
00:09:51: es eben darum, das ein bisschen zu vereinheitlichen.
00:09:53: Dass nicht mehr alle quasi das Gleiche für sich machen müssen.
00:09:58: Genau!
00:09:59: Man hat schon vor geraumer Zeit entschlossen, ein gemeinsames Fachverfahren zu entwickeln.
00:10:04: Also alle Bundesländer eine Software die dann in allen Bundesländern ausgebracht wird.
00:10:09: Ein Fachverfahren würde aber auch wiederum heißen In drei Zehn Infrastrukturen einzubringen.
00:10:15: Aktuell wir sehen es an der E-Akte da haben wir einmal oder zweimal im Jahr einen Update.
00:10:20: Das kann man sich bei heutzutage bei solchen Sicherheitsanforderungen die wir haben überhaupt nicht mehr leisten.
00:10:25: das heißt da muss dieses DevOps was wir uns Was wir jetzt von anderen Softwareentwicklungen schon kennen, also dieses entwickeln und dann sofort ausbringen.
00:10:35: Das müssen wir eben auch für Fachverfahren der Justiz einsetzen.
00:10:39: und dieses gemeinsame Fachverfahren was mir da beschlossen hat und was momentan entwickelt wird will man eben auf einer gleichen einheitlichen Infrastruktur ausbringen.
00:10:49: Und da sprechen wir dann eben über die Bundesjustiz-Cloud.
00:10:55: Und jetzt sitzen wir hier gerade im Aufbaustab der Bundesjustiiz Cloud, was genau heißt das?
00:11:00: Was müssen wir uns darunter vorstellen und was macht ihr eigentlich den ganzen Tag?
00:11:04: Der Aufbausstab ist bereitet die BundesJustiz Cloud vor.
00:11:10: Hier werden aus allen Bundesländern Menschen mit Arbeiten abgeordnet und arbeiten zusammen um dieses Cloud-Projekt für die Justiz vorzubereiten.
00:11:22: Wir wollen bis nächstes Jahr im Januar so ein MVP, also sozusagen den ersten Piloten an den Start bringen.
00:11:31: das soll in einem Bundesland dann dieses gemeinsame Fachverfahren starten.
00:11:37: vielleicht gibt es auch mehrere Behörden an denen das schon soweit ist Und wir bereiten alles vor, das heißt, wir bauen die Infrastruktur mit den IT-Dienstleistern auf.
00:11:46: Wir bereiten die ganzen Supportprozesse, die Infrastrukturen und die Entwicklungsplattformen für ein eigenes Supportkonzept.
00:12:00: Das sind so die wesentlichen Punkte, die wir
00:12:03: vorbereiten.".
00:12:03: Ist es dann so dass ein Bundesland quasi das ganze Land versorgen wird oder... teilt sich das tatsächlich so auf, dass ein paar Bundesländer halt sich die Arbeit teilen?
00:12:12: Genau.
00:12:13: So eine Community Cloud, Community Private Cloud und das sagen wir mal dieser Begriff ist aus meiner Sicht das Wesentliche.
00:12:20: Wir kaufen jetzt nicht wie man es vielleicht selber sonst so kennt bei irgendeinem Hyperscaler ein Amazon-Cloud oder irgendwas anderes gar nicht genau sondern wir bauen über die einzelnen Landesdienstleiste hinweg eine eigene Cloudinfrastruktur.
00:12:36: Jeder Dienstleister macht seinen Bereich, das heißt den er gut kann.
00:12:41: Das heißt wir haben die Dienstleiser bewerben sich auf einzelne Pakete zum Beispiel wie als BitBW haben das eine Plattformbetrieb übernommen, das können wir gut.
00:12:50: ein anderer betreibt das Ticket System der nächste Macht die SQL Datenbanken und so haben wir einzelne Leistungspakete aus dem Cloudbereich rausgeschnitten und die werden an die Landesdienstleister verteilt und so ist es gemeinsam.
00:13:04: Ein Netz wird dann aufgebaut, über alle Bundesländer gespannt.
00:13:09: Dieses Netz ist ein reines Justiznetz also kein Verwaltungsnetz was wir sonst so in der Bundesrepublik schon haben sondern wirklich ein reines Justiz netz und über dieses Justiz-Netz werden die anderen Länder Rechenzentrum angeboten und die anderen Netze.
00:13:26: Diese Zusammenarbeit klingt ja schon sehr nach dem wo wir hin wollen hinsichtlich der Digitalisierung.
00:13:31: Uns interessierte dann aber natürlich auch, wie es denn überhaupt dazu kam, dass sich alle Bundesländer hier zusammengesetzt haben und nun gemeinsam an der bundeseinheitlichen Justizcloud arbeiten.
00:13:41: Das haben wir dann Marc natürlich auch noch gefragt.
00:13:44: Genau also man hat im Jahr zwanzig vierundzwanzig beschlossen eine Machbarkeitsstudie zu entwickeln.
00:13:50: Diese Machbarkeit Studie wurde vom BMJ, also vom Bundesministerium, Justizministerium Anschubs finanziert und unterstützt.
00:14:01: Und das zieht sich auch jetzt für die Justizcloud durch, dass ist vielleicht auch so eine Blaupause für andere Behörden.
00:14:11: Das macht es einfacher im Umgang wenn diese Anschubsfinanzierung da ist.
00:14:16: Da ist es nicht Königsteiner Schlüssel oder man muss lange hin und her rechnen wer nutzt welche ein Thema nach mehr sondern da ist die Finanzierung erst mal gesichert.
00:14:26: Und diese Machbarkeitsstudie, und da haben wir uns als Bit.BW eben auch beteiligt, hatte eben auch einen POC gehabt also Proof of Concept.
00:14:35: das kann man nicht ganz als Pilot nutzen sondern wir haben einfach mal getestet ob wir so eine Open-Shift-Plattform, also so eine Cloudinfrastruktur über mehrere Bundesländer ziehen können.
00:14:43: und da hat man geschaut kann man auf so eine E-Akte in eine elektronische Akte die es in der Justiz in einem anderen Bundesland gibt kann man dazugreifen?
00:14:52: ja nein und solche Sachen hat man da getestete Und da war ich ganz erstaunt.
00:14:57: Also wir als BITBW haben da wirklich Wahnsinnskompetenzen gehabt und das merkt man, dass weiß man als Mitarbeiter oft gar nicht.
00:15:06: so was eigentlich bei uns an Fachleuten schlummert in den einzelnen Referaten.
00:15:12: Du hast vorhin kurz anlingen lassen.
00:15:14: Das Ganze führt vermutlich auch zu einer Kostenersparnis, wenn man nicht in sechzehn Bundesländern dasselbe Zübchen kocht sondern einfach mal zusammenarbeitet.
00:15:22: oder wie müssen wir uns das vorstellen?
00:15:24: Genau und die Machbarkeitsstudie hat... eine Kostenersparnis rausgearbeitet.
00:15:29: Die sind so über zweihundert Millionen Euro, also so richtige Beträge.
00:15:34: aber es ist nicht nur diese Kostenerspanis sondern dieses Know-how kann man nicht mehr sechzehn oder dreizehnmal vorhalten und wir kriegen keine Fachkräfte in der Landesverwaltung.
00:15:43: Das ist ja immer beim
00:15:44: Fachkräftemangel.
00:15:45: Es ist ja total schwierig da Leute zu bekommen Und man merkt eben, wir haben Spezialisten jetzt hier in der BitBw für diesen OpenShift-Plattformbetrieb.
00:15:54: Ja und warum muss das dann ein anderes Bundesland vorhalten?
00:15:57: Ne und diese Senergien sind Wahnsinn die man dadurch hat und man darf eben nicht vergessen diese Geschwindigkeiten also nicht nur Geld ersparen ist sondern eben auch Geschwindigkeit in der IT Sicherheit.
00:16:10: Wir kriegen diese neuen Releases und Updates in diese Infrastruktur gepumpt innerhalb von weniger Tage.
00:16:17: Wir haben eine Entwicklungsplattform, also neben der Produktionsplattform haben wir auch eine Entwickierungsplattform.
00:16:22: auf dieser Entwicklungs-Plattform wird dieses Fachverfahren schon entwickelt.
00:16:26: das heißt Die Umgebung ist auch eine identische, wie nachher in der echten Umgebungen.
00:16:32: Und das ist heute nicht gegeben, sondern man entwickelt ihn an anderen Cloud und transferiert dann rüber.
00:16:37: oder das Fachverfahren auf klassische Art wird in irgendeinem Rechenzentrum entwickelt und gibt es dann in ein anderes Rechencentrum mit völlig anderem Voraussetzung.
00:16:49: Da reden wir jetzt gerade schon wieder so ein bisschen über die Technik, dann gehen wir doch da mal direkt rein oder?
00:16:52: So ein bisschen in den technischen Hintergrund der Bundesjustiz Cloud.
00:16:57: Gehen wir nochmal paar Schritte zurück, fangen wir mal ganz banal an warum eigentlich Cloud?
00:17:01: Warum ist es so wichtig dass wir uns mit dem Thema Cloud und auch Services in der Cloud Entwicklungsplattform
00:17:07: usw.,
00:17:08: warum müssen wir uns damit beschäftigen?
00:17:10: Es ist nicht diese klassische Cloud, wie wir sie kennen, wo man ein paar Fotos ablegt.
00:17:15: Wir nutzen das ja immer als Speicher und daher kann man alles speichern.
00:17:19: Das ist eine Infrastruktur, die skalierbar ist.
00:17:22: Skalierbar heißt wenn der Einstandort heute mehr braucht es relativ schnell aufzubauen.
00:17:27: Die Physik steht in einem Rechenzentrum oder in unserem Fall jetzt in mehreren Public Private Cloud Community Cloud, also in mehreren Rechenzentren verteilt und wird orchestriert über so eine Plattform zentral.
00:17:40: Und dann gibt es eben Worker Notes, Master Notes die das Ganze steuern.
00:17:44: Also kann man vielleicht einen Master Note vergleichen mit einem Lagerhaus.
00:17:53: Und das ist so die Verwaltungseinheit, dann gibt es diese Worker-Notes.
00:17:56: Das ist die Lagerhalle selber und dann gibt's eben Container, die da drin in diesen Lager Hallen stehen.
00:18:02: Was in diesem Containern ist?
00:18:03: Welche Fachverfahren da drinnen betrieben wird... ...das ist vollkommen egal und ist diesen Plattformbetreibern.
00:18:10: In dem Fall der BitBW auch vollkommenegal!
00:18:13: Die kann man hin und her schieben und wenn er plötzlich mehr braucht, dann kann man diese auch skalieren so groß wie diese Lager-Halle eben ist.
00:18:20: Auch die kann man natürlich skalieren, wenn man das will.
00:18:23: Und die sind der letzten Podcast-Folge mit dem Björn Beck.
00:18:27: Hattet ihr auch das KI-Thema und auch KI ist ein gutes Beispiel, mit dem GPU?
00:18:32: Das ist ja auch ein Thema in diesem Bereich.
00:18:33: Ja also du brauchst da immer Rechenleistung, Rechenleistung, aber nicht jeder braucht zu jedem Zeitpunkt immer Tag und Nacht Rechenzeile!
00:18:41: Bei den Hyperscalen oder bei den Großen ist es natürlich so... Da verteilt sich das rund um die Welt und bei uns verteilt es eben jetzt innerhalb der Länder.
00:18:49: Wir haben auch schon einen Skalierungseffekt Und momentan, wir fangen mit diesem gemeinsamen Fachverfahren an.
00:18:56: Mit dem G-Fahr.
00:18:58: Aber da sollen zusätzlich viele, viele Anwendungen hinkommen und wenn die dann mal da sind werden das sicherlich auch eben diese KPU angeschlossen.
00:19:06: Wir haben danach eben diese KI-Anwendung, die darauf ausgebracht wird.
00:19:11: Es ist dabei die größte Herausforderung gewesen bei den Punkten, die du jetzt gerade beschrieben hast?
00:19:16: Du brauchst halt immer so ein... großes Konzept.
00:19:19: Und am Anfang war es nicht, also die Machbarkeitsstudie war ergebnisoffen und Ergebnis offenheit eben auch hätte rauskommen können.
00:19:26: wir betreiben das bei einem der großen.
00:19:28: aber da hat durch diese Zusammenarbeit der Länder, und da waren glaube ich die Macher dieser Studie ganz erstaunend.
00:19:36: Durch diese Zusammenarbeiten in den Bundesländern hat man dieses Know-how gehoben und hat festgestellt, da ist so viel Know-How nicht nur technisch eben auch schon von der Justiz und von diesen Umgebungen dar, dass man sich relativ schnell auf diese Community Cloud geeinigt hat Und diese Resilienz und diese Unabhängigkeit mit Open Source dann in dem Cloud-Bereich.
00:19:59: Und dann in den eigenen Rechenzentren, das ist so charmant... Das sind ja dabei die
00:20:03: Gitarrensouveränität,
00:20:04: ne?
00:20:05: Ja, und es war zur Studie noch nicht so aktuell wie eigentlich heute, wo wir drauf schauen.
00:20:15: Und das war einer der wesentlichen Punkte.
00:20:19: Auch spannend, wie du sagst, dass Know How war da Das ist überall da und es geht eigentlich nur darum, dass man's bündelt.
00:20:25: Dass wir alle am gleichen Strang ziehen, das wir zusammenarbeiten.
00:20:29: Das spielt ja fast schon wieder in die Folge mit dem Kulturwandel.
00:20:35: Dann nochmal zum Start des Ganzen... Es wurden dann Pakete ausgeschrieben und die Bundesländer haben sich überlegt, oder die Bitbewehen der Bundesländern haben sich belegt.
00:20:46: Hey was kann ich denn am besten?
00:20:48: Wie war denn dieses ganze Vorgehen in der Bitbewie?
00:20:50: Also wie kam man denn darauf?
00:20:53: Wir können das eigentlich richtig gut!
00:20:56: Ja also ich betreue jetzt die Justiz in unterschiedlichen Formen so seit zwanzig Jahren.
00:21:01: Also davor hatte ich in Bayern ein Thema oder die Justietsbetreut Und dann über die Telekom im Outsourcing sind wir dann reingekommen in dieses BitBW-Gesetz und seitdem betreue ich es aus dem Land raus.
00:21:16: Mir liegt die Justiz sehr am Herzen, und ich weiß was da gewünscht ist und was nicht und habe die Entwicklung verfolgt – und ich will deswegen auch das wir als BitBw wieder als Land einen großen Beitrag dazu leisten!
00:21:28: war es mir auch so wichtig, dass wir uns an diesen POC beteiligen damals.
00:21:31: Wie gesagt unwissendlich das wir eigentlich so viel Know-how haben.
00:21:35: ich habe eigentlich gedacht Wir können dann natürlich maximal plamieren und sind da in den POC reingeschlittert.
00:21:41: Und mit dem POC wurde diese Bewesichtbarkeit plötzlich da und war klar Plattformbetrieb.
00:21:49: Das ist unser Thema.
00:21:51: Die Macher dieser Studie haben aber gleich klar gesagt Alle Teile einzeln aus.
00:21:56: Der Ergebnis offen und so haben wir eben gesagt, wir waren da schon beteiligt am POC.
00:22:01: Wir bewerben uns dafür.
00:22:03: Das ist ein... Man hat es in Pakete geschnitten und da gibt's kleine Ausschreibungen.
00:22:08: Jetzt ist das nicht unsere ureigens Interesse der BitBW auch für Hamburg was bereitzustellen.
00:22:14: Wir müssen immer sagen, in diesem Zusammenhang, in diesen Verbund macht es alles Sinn.
00:22:20: Und wenn wir das jetzt hier nicht bereitstellen für die Justiz, ist die Frage wozu braucht's nachher noch ein bisschen Bewege?
00:22:27: Dann gibt es eben irgendwann mal dass nur noch aus einem Dataport oder aus einer ZIP oder aus einem anderen Landesdienstleister raus.
00:22:34: aber ein Landesdiensteleister muss es eben machen oder mehrere in dem Fall.
00:22:38: jetzt müssen sie Genau.
00:22:40: und dann haben wir eben gesagt, wir machen eine Plattform, die.
00:22:42: das können wir.
00:22:43: Wir wollen aber nicht unendlich Ressourcen in alle anderen Themen stecken, haben uns für ein Thema
00:22:48: beworben.".
00:22:50: Wir wollten dann noch einen Blick in die Zukunft werfen und haben angesprochen dass dieser Weg den Justizlautag geht ja für alle Dinge zum Beispiel auch für die KI der einzig Richtige ist oder etwa nicht?
00:23:00: Auf jeden Fall!
00:23:02: Es ist so, diese KI-Anwendung oder diese zusätzlichen Fachverfahren kommen irgendwann mal auf der Cloud und dann wird erst dieser Skalierungseffekt wirklich sichtbar.
00:23:12: Wie schnell eine Fachverfahre zur Verfügung gestellt wird bundesweit.
00:23:16: Und das sage ich immer, gefer aus der Dose.
00:23:18: Also dieses Fachverfallen aus der dose.
00:23:20: irgendwann mal wird es so sein.
00:23:21: wir haben einen Vertrag mit den einzelnen Behörden Bundesland oder im Entwicklungsverbund je nach Betriebsmodell.
00:23:29: Das wird angeschlossen und es wird funktionieren.
00:23:32: Am Anfang hat man so ein bisschen Performance-Thema, das hat man im POC schon mal abgeprüft weil man sagt ja gut wenn man das in Bayern betreibt für Hamburg allein die Latenzen von der Strecke.
00:23:44: aber deswegen machen wir so ein paar Knoten innerhalb dieser Rechenzentren.
00:23:52: Wir sind da Community, also in den einzelnen Landesrechenzentern und dadurch sind auch Latentzen kein Thema mehr.
00:24:02: Es machen alle Bundesländer mit?
00:24:05: Es gibt eine Verwaltungsvereinbarung.
00:24:08: Die haben alle Länder unterschrieben.
00:24:09: uns wird jetzt gerade ein Staatsvertrag gemacht und auf den Weg gebracht und über diesen Staatsvertrages wird dann diese Cloud Einheit gebildet?
00:24:19: Ja, also es gibt natürlich die Wahl diesen Staatsvertrag nicht zu unterschreiben.
00:24:23: Aber genau... Es wird kein Weg dran vorbei führen und es wird sich kein Bundesland mehr eine separate Umgebung leisten können.
00:24:33: Also nur hautechnisch vor allem gar nicht mal kommerziell.
00:24:37: Das hast du es vorhin erwähnt?
00:24:39: Am Ende gibt's da auch drei E-Akten auf das Ganze zurückgreift.
00:24:42: Wäre es nicht sinnvoll auch so was zu standardisieren oder ist es an sich gar kein Problem?
00:24:47: Auf jeden Fall!
00:24:49: dieses G-Fahr, dieses gemeinsame Fachverfahren greift eben auch auf diese E-Akten zu.
00:24:53: Heißt du brauchst für alle Schnittstellen und wenn Du jetzt Schnitt stellen hast mit unterschiedlichen Fachverfahren also unterschiedliche E- Akten in dem Fall das macht es auch schon komplex Also auch für Bundesländer unterschiedliche.
00:25:06: Und da kannst du diese Justizcloud bauen, wie du willst.
00:25:09: Wenn du eine Schnittstelle zu einem externen System hast, zu einem anderen System wird es immer etwas schwieriger und der Fehler teufelt sich immer wieder einschleichen.
00:25:17: und du brauchst dieses Know-how von dieser Schnittstellen.
00:25:20: Und angedacht ist das schon in Zukunft irgendwann mal eine E-Akte zu haben bundesweit und auch das wäre natürlich dann auf so einer... Bundesjustiz-Cloud ideal zu betreiben.
00:25:33: Vermutlich
00:25:33: auch, weil die Länder miteinander zusammenarbeiten und auch in E&E-Akten vielleicht?
00:25:39: Auf jeden Fall!
00:25:39: Da gibt es aber heute schon Lösungen.
00:25:41: Also das ist nicht das vorrangige Thema, aber natürlich also Infrastruktur einfacher machen und standardisierter.
00:25:50: Das ist das große Ziel und eben auch in den E-Achten selbstverständlich.
00:25:55: Aber es ist noch ein Weg dahin, also momentan investieren die Bundesländer noch sehr in ihre eigene E-Akte und da arbeiten ja auch die gesamte Lande der Justizverwaltung.
00:26:08: Wir haben siebzehntausendfünfhundert Arbeitsplätze in der Justiiz.
00:26:12: Die arbeiten als ein großer Teil davon tagtäglich mit dieser Akte
00:26:17: Und die E-Acte ist dann wahrscheinlich schon wieder Ländersache.
00:26:19: bei uns hat das ganze Land dieselbe e Akte müsste die Justiz ja im Endeffekt auch dasselbe.
00:26:25: wir haben wie das Land?
00:26:27: Also bei uns ist es so, wir haben zwei unterschiedliche Erkten.
00:26:30: Die Justiz und die restlichen Landesverwaltung also beziehungsweise eine Verwaltungsakte, die auch von der Justiz genutzt wird.
00:26:39: aber diese reine Justiz-Akte für die Richter Staatsanwälte, das ist ein anderes System bei uns zufälliger Weise vom gleichen Anbieter
00:26:49: Aber das ist noch nicht bundesweit, das gleiche System für die
00:26:51: ganze Justiz?
00:26:52: Nein.
00:26:52: Es gibt ein paar Bundesländer, die das haben, genau aber das ist nicht bundESweit und da gibt es eben unterschiedlich auch wieder so Entwicklungsverbünde, die dies weiter vorantreiben.
00:27:01: Dann
00:27:02: braucht man auch für jedes Schnittsteller einen eigenen Entwickler der der Ahnung von hat.
00:27:06: am Ende
00:27:07: Genau, du hast auch andere Datenbankstrukturen zum Teil hinten an der Abfrage-Struktur und andere Datenbereitstellungsthemen.
00:27:16: Und das war auch jahrelang in den Bundesländern und das viel Abstimmungsbedarf natürlich erforderlich ist auch ein bisschen anders.
00:27:23: Jedes Bundesland arbeitet die Justiz seit ich eben auch anders.
00:27:26: aber da können jetzt vielleicht einen Richter besser erklären weil da jeder so seine Vorlieben und der eine unterstreichts halt in dem System mit einem roten Stift, mal einfach gesagt.
00:27:36: Und die andere mit blau.
00:27:38: und es gibt aber in jedem Bundesland feste Regeln ob man das mit Rot oder mit Blau unterschreibt.
00:27:43: Das macht nachher in so einer Bundesjustiz glaube ich auch in dieser Beservice und Unterstützungsleistung schwierig.
00:27:50: D.h.,
00:27:50: da müssen viele Abstimmungsprozesse vorherlaufen um das zu standardisieren.
00:27:55: Das Ticketing und das Service liegt dann quasi auch beim bei einem Bundesland, der sich jetzt darauf beworben hat was in dem Fall nicht die BitBw ist?
00:28:04: Also das Ticketingsystem ist nicht ganz einfach.
00:28:08: Wir haben zukünftig wieder diese Eingangstore wie wir sie auch in unserem eine Rufnummer, eine E-Mail Adresse egal welche Störung, egal welches Problem, egal welche Regress, welche Change geht da rein.
00:28:23: Dies ruten dann gegebenenfalls und so wie heute, wenn ihr am Rechner was habt geht es in die eine Richtung.
00:28:28: Und wenn das eben ein Fachverfahren betrifft, geht's in die andere.
00:28:31: In dem Fall ist es ein bundesweites Fachverfahren geht also in die Andere.
00:28:34: Dann wird es so sein dass es entweder an den Entwicklungsverbund geht, also an dieses Gefer-Entwicklungsthema oder an die Bundesjustizcloud.
00:28:42: In die BundesJustizcloud kümmert sich da darum.
00:28:45: wer ist denn da jetzt?
00:28:47: Welches Thema ist es eigentlich?
00:28:49: Wenn wir dann wiederum sagen Die Plattform oder das ist Infrastruktur hin, dann wird es an in dem Fall bei der BitBW.
00:28:58: Wenn wir die Plattform machen würde es dann wiederum an die BitBw geroutet.
00:29:01: da wird das Ticket gelöst und geht dann wieder den Weg zurück jetzt hier.
00:29:05: in dem fall wäre es die Bit BW selber aber es kann eben auch aus Hamburg sein.
00:29:09: der Markenkoll auf die plattform kommt dann an die bitbwe die ihr umklärt ist dann wieder und es geht dann über Ihr Ticketsystem zurück.
00:29:17: genau Also für den Anwender sollte ich möglichst nichts ändern, außer dass ein tolles probendes System bekommt.
00:29:24: Hochperformant und eben die Akten und die Systeme günstig schnell und immer sicher zur Verfügung gestellt werden.
00:29:33: Da können wir aber vielleicht noch mal ein bisschen einsteigen.
00:29:35: in was ändert sich dann für die Anwendenden?
00:29:38: Merkt denn einen Mitarbeiter in Baden-Württemberg das jetzt eine Bundesjustiz klar ist
00:29:44: Grundsätzlich nicht, er merkte heute auch nicht wo in welchem Rechenzentrum seine Fachanwendung betrieben wird.
00:29:50: An der Anwendung selber hat es grundsätzlich nichts zu tun.
00:29:54: Es ist wirklich die Infrastruktur dahinter und wir können einfach anders skalieren intern.
00:29:59: Das heißt du hast einen Monitoring, ein Logging.
00:30:02: Du erkennst wo sind gerade die Performance Engpässe?
00:30:05: Und kannst da proaktiv reagieren während wir heute ja oft selbst in einer oder anderen Anwendungen merken oh je!
00:30:12: Da dreht sich das.
00:30:13: Das dauert wieder und heute ist ja gefühlt schon, wenn es zwei Sekunden dauert relativ lange.
00:30:19: Und das soll eben damit Geschichte sein.
00:30:25: Jetzt bist du ehemaliger Bitbieweler oder Abgeordneter Bitbeweler?
00:30:30: Das heißt, du bist es eigentlich gewohnt nur mit baden-württembergischen Mitarbeitenden und Kollegen täglich im Kontakt zu sein.
00:30:38: Jetzt bist du da plötzlich in einer Bundesjustizlaut!
00:30:41: Du hast also täglich vermutlich mit jeglichen Bundesländern zu tun... Wie ist das denn?
00:30:46: Wie arg unterscheidet sich das
00:30:48: dann?!
00:30:48: Gut, die Sprache ist natürlich schon ein Thema.
00:30:51: Versteht ihr dich?
00:30:52: Wir müssen uns alle sehr bemühen und ein bisschen hochdeutsches sprechen!
00:30:56: Nee aber es ist Wahnsinn also man merkt das ja schon durch diese Homeoffice-Tätigkeit wo wir alle gemerkt haben virtuell zu arbeiten und deswegen geht es einfach über Ländergrenzen hinweg.
00:31:05: Es ist vollkommen egal ob der jetzt in Hessen, Baden-Württemberg oder in Mecklenburg-Vorpommern sitzt Und das merkt man schon dass die Leute sind das gewohnt in virtuellen Teams zu arbeiten.
00:31:18: Also ich habe selten in so produktiven Teams gearbeitet, die alle auf dieses Ziel ... ... Januar zwanzig sieben und zwanziger arbeiten.
00:31:28: Das klingt doch gut!
00:31:30: Macht auch irgendwie Hoffnung.
00:31:31: Gerade hinsichtlich der Frage.
00:31:33: Ich glaube im ersten Folge hatten wir die mal gestellt haben wir den Anschluss an die Digitalisierung schon längst verloren.
00:31:38: Na irgendwie nicht ne?
00:31:39: Sieht doch gut aus Lena.
00:31:41: Sieht auf jeden Fall gut aus.
00:31:43: Marc Müller, vielen Dank für deine Zeit und für den guten Einblick in die Bundesjustiz-Cloud.
00:31:49: Das woran ihr hier so arbeitet.
00:31:50: Danke schön!
00:31:51: Ich danke dir.
00:31:52: Wir sind auf jeden Fall gespannt was wir da noch zu hören bekommen oder mitbekommen.
00:31:56: Und für alle unsere Zuhörer.
00:31:58: wie immer ich habe mich jetzt erkundigt Apple Podcast drückt auf das Kreuz und bei Spotify auf die Glocke.
00:32:04: So da ist es eine Glocche, irgendwo wusste ich doch Es
00:32:07: muss eine
00:32:08: Glocke sein.
00:32:10: Macht's gut.
Neuer Kommentar